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Energie & Management, Ausgabe 13, 2014

1. Juli 2014 3SZENE Sie sind Spezialist für Batterie- und Energiespeicher- lösungen, Experte für Brennstoffzellen- und Wasserstoff- technologien oder Pionier im Bereich der neuen Mobilität? Wir bieten Ihnen die Plattform, um Ihre Lösungen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die WORLD OF ENERGY SOLUTIONS ist internationale Fachmesse, Konferenz und Networking-Event, Marktplatz, Industriemotor und Think Tank. Werden auch Sie Teil unseres Netzwerks und präsentieren Sie auf der WORLD OF ENERGY SOLUTIONS 2014 Ihre Forschungsansätze, Produkte, Technologien und Anwendungen. www.world-of-energy-solutions.dewww.world-of-energy-solutions.dewww.world-of-energy-solutions.dewww.world-of-energy-solutions.de 00_WES_Az_105x297_Energie_Managem.indd 1 20.03.14 11:42 Sehr persönlich S o also (siehe Seite 4 „Sehr per- sönlich“) starteten wir am 1. April 1994 als Familienunternehmen, Eigner Gisela und Helmut Sendner, Kre- dit aufs Einfamilienhaus. Unser Steuer- berater: „Denken’s dran, Ihr Häusl is schnell weg.“ Es existiert noch, ohne Bankschulden, und E&M genauso. Und es war schwer, und es ist schwer, sich als kleiner unabhängiger Verlag Qualitäts-Journalismus zu leisten im We󿿷bewerb mit Verbandszeitschriften; mit Publikationen, die von Unterneh- men der Energiewirtschaft getragen werden; mit Medien, die Redaktions- seiten quasi meistbietend am Markt verkaufen. „Was kostet bei Ihnen ein Artikel mit Foto“, das werden wir ver- mehrt gefragt, solche Geschäfte schei- nen Usus zu sein. Unsere Antwort ist seit 20 Jahren die gleiche: Nichts. Mit dem Zusatz: Wir veröffentlichen, wenn wir glauben, dass der Artikel für unsere Leser interessant ist. Generell gilt: Wir versuchen eine interessante Zeitung für unsere Leser zu machen und hof- fen, dass sich Anzeigenkunden in dem redaktionellen Umfeld wohlfühlen und möglichst großformatig für ihre Dienst- leistungen und Produkte werben. Das tun sie nicht so umfangreich wie man das als Verleger gerne hä󿿷e, auch deshalb nicht, weil sie doch nichts für Anzeigen bezahlen, wenn sie sich an anderer Stelle Redaktion kaufen kön- nen, die, so die manchmal trügerische Hoffnung, mehr Nutzen bringt als eine Anzeige. Doch kritische Leser wissen sehr wohl zu unterscheiden zwischen Journalismus, PR-Artikeln und Anzei- gen. Damit möchte ich verweisen auf die Glückwunsch-Adressen von treuen Leser, die uns für diese Jubiläums-Aus- gabe erreicht haben. Was kostet bei Ihnen ein Artikel mit Foto? So viel zum „Sehr persönlich“ des Jahres 2014. Was hat sich verändert in den vergan- genen 20 Jahren? Wir haben begonnen als Energie & Management – Magazin für intelli- gente Energienutzung. Ein Jahr später haben wir uns umbenannt in Energie & Management – Zeitung für den Ener- giemarkt, und erscheinen sei󿿨er alle 14  Tage sta󿿷 monatlich. Aber es ging weiter um die Intelligenz bei der Ener- gieerzeugung, bei der Verteilung und der Nutzung – um die Schonung von wert- vollen Ressourcen und damit verbunden um den Klimaschutz. Diese Intelligenz wird bis heute sträf- lich vernachlässigt: Bei Politikern, bei Managern und bei den Verbrauchern. Wer immer dieses Land seit 1994 regiert hat: Im Vordergrund stand, den Ver- brauch zu bedienen, die Effizienz wurde links liegengelassen (politisch von links bis rechts). Die intelligente Energie- nutzung wird sträflich vernachlässigt Das war und ist der kapitale Fehler Nummer 1  der Politik. Fehler Nummer 2 war: Den von Rot-Grün beschlossenen geordneten Ausstieg aus der Atomkraft zu revidieren und die Laufzeit der Kernkraft- werke zu verlängern (Schwarz-Gelb), um dann im Jahr 2011 nach der Reaktor- katastrophe von Fukushima in höchst populistischer Weise den sofortigen Teilausstieg zu beschließen und qua Ge- setz die Kernkraft im Jahr 2022 komple󿿷 abzuschalten. Aus diesem dämlichen Hin und Her ist der Fehler Nummer 3  ent- standen: Ein unkontrollierter Wildwuchs der erneuerbaren Energien, befördert durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das mi󿿷lerweile mehr als 20 Milliarden Euro jährlich verschlingt. Und wieder: Verbrauch befriedigen, Intelligenz und Effizienz vernachlässigen. Es ist nicht gescheit, Milliarden Euro in Sonnen- und Windkraftwerke zu stecken, die schon heute bei idealen Bedingungen an manchen Tagen mehr Strom erzeugen als benötigt wird, und gleichzeitig Milliarden Euro an Wert bei konventionellen Kraftwerken zu versenken, von denen jedenfalls ein beträchtlicher Teil weiterhin zur Be- darfsdeckung notwendig ist. Es ist ein Treppenwitz, dass die Bundesnetzagen- tur allen Ernstes überlegte, in eigener Regie ein Staatskraftwerk bauen zu lassen, das für notwendige Reserven da sein sollte. ENERGIEMARKT 1995 Bild:E&M Helmut Sendner Wissen!Informiert sein. Sa li , neutral, aktuell. Abonnieren Sie je t Energie & Management • S loß Mühlfeld • 82211 Herrs ing • Fax: 08152/9311-22Energie & Management • S loß Mühlfeld • 82211 Herrs ing • Fax: 08152/9311-22 www.energie-und-management.de • bestellung@emvg.de e&m_allg_105x51.indd 1 04.04.14 09:21

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